Passwort-Sicherheits-Workflow
Zugangsdaten in 5 Schritten erstellen, testen, hashen und schützen
Schwache Zugangsdaten sind der häufigste Einstiegspunkt für Sicherheitsverletzungen. Dieser Workflow führt dich durch den Aufbau einer ordentlichen Passwortsicherheit — von der Generierung starker Passwörter und deren Test, über das korrekte Hashing für die Speicherung bis zum Hinzufügen eines zweiten Faktors mit TOTP.
Ein starkes Passwort generieren
Manuell erstellte Passwörter folgen vorhersehbaren Mustern. Ein zufällig generiertes Passwort mit ausreichender Länge und Zeichenvielfalt ist deutlich schwerer zu knacken.
Passwortstärke prüfen
Länge allein garantiert keine Stärke — ein langes, aber vorhersehbares Passwort kann bei Wörterbuchangriffen immer noch schwach sein.
Passwort mit bcrypt hashen
Passwörter sollten niemals im Klartext oder mit schnellen Hash-Algorithmen gespeichert werden. Bcrypt ist die empfohlene Wahl, da sein Kostenfaktor Brute-Force-Angriffe verlangsamt.
SHA-256-Hash zur Datenverifizierung generieren
SHA-256 wird zur Überprüfung der Datenintegrität verwendet — Dateiprüfsummen, API-Anfragensignierung und Token-Generierung basieren darauf.
Zweiten TOTP-Faktor einrichten
Ein starkes Passwort plus ein zeitbasiertes Einmalpasswort (TOTP) macht Konten praktisch unzugänglich, selbst wenn das Passwort geleakt wird.
Profi-Tipps
- Verwende einen Passwort-Manager zur Speicherung generierter Passwörter — zufällige Zeichenfolgen zu memorieren ist unmöglich.
- Setze den bcrypt-Kostenfaktor für den Produktionseinsatz auf mindestens 12; niedrigere Faktoren sind schneller, aber leichter zu erzwingen.
- Speichere Passwörter niemals nur mit SHA-256 — es ist ein schneller Hash und nicht für die Passwortspeicherung geeignet. Verwende stattdessen bcrypt, scrypt oder argon2.